Reiner Karbowski zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2026 wurde Reiner Karbowski nach 26 Jahren an der Spitze des Verbandes für Informationsverarbeitung NRW e. V. zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Entscheidung fiel einstimmig und spiegelte die große Anerkennung wider, die er sich in mehr als einem Vierteljahrhundert Verbandsarbeit erworben hat. Die feierliche Übergabe der gerahmten Ehrenurkunde durch durch den neu gewählten Verbandsvorstand (Benjamin Bialetzki, Natascha Korioth-Czarnecki und Peter Wehlack) wurde von langem Applaus begleitet.

In seiner Abschiedsrede blickte Reiner Karbowski auf über 50 Jahre im Stenografenwesen zurück. Er erzählte von seinen Anfängen im Jahr 1976, als er „mit einer mechanischen Kofferschreibmaschine“ zum Stenografenverein Soest kam, und erinnerte sich an sein erstes Wettschreiben, bei dem er eine große Kupferkanne gewann – ein Stück, das bis heute seinen Regenschirmbestand beherbergt. Mit einem Blick auf die Entwicklung des Verbandes sagte er: „Diese Entwicklung und die jetzige Stärke unserer Weiterbildungswerke in unserer Geschäftsstelle sehe ich als größten Erfolg an.“

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war die Zukunft des Verbandes. Reiner Karbowski betonte, wie wichtig es sei, dass die neue Verbandsführung gemeinsam mit engagierten Vereinsvertreterinnen und -vertretern die kommenden Jahre gestaltet. „Ich halte es für richtig und erfreulich, dass Benjamin Bialetzki, Peter Wehlack und Jens Schwichtenberg die Verantwortung übernehmen“, erklärte er und zeigte sich überzeugt, dass der Verband damit gut aufgestellt ist.

Zum Abschluss dankte er allen, die ihn auf seinem langen Weg begleitet haben: Den ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern, den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle und den vielen Schriftfreundinnen und Schriftfreunden im Verband. „Ich danke für 50 Jahre bei den Stenografen. Wir alle haben viele gute Zeiten gemeinsam erlebt. Danke, dass ich ein Teil davon sein durfte.“

Mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden würdigt der Verband nicht nur eine außergewöhnlich lange Amtszeit, sondern auch einen Menschen, der über Jahrzehnte hinweg mit großem Einsatz und viel Herz für die Stenografie und die Weiterbildung in NRW tätig war.

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